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Maiblasen
Sonntag 06.05.2012, 17.00 Uhr Oberdorf, anschliessend Ständchen beim
Follmond
Kreismusiktag
01.-03.06.2012, Kriessern
150 Jahre Männerchor
8.6.2012, 20.00 Uhr Rheinauhalle
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21.04.2012
Rockband trifft auf Blasmusik
Einen Unterhaltungsabend der
Extraklasse boten am Samstag die Musikgesellschaft St. Margrethen und The
Flying Koteletts. Der Mix an Blasmusik und Rock übertraf alle Erwartungen
und sorgte für unübertreffbare Stimmung.
Verena Federli, Präsidentin der Musikgesellschaft St. Margrethen, zeigte
sich überaus erfreut über den enormen Besucherandrang in der Rheinauhalle.
Zusätzlich wurden noch Stühle aufgestellt, sodass auch jeder der Anwesenden
das musikalische Spektakel bequem mitverfolgen konnte. Denn, wie die
Präsidentin antönte, erwartete das enorm grosse Publikum eine Mischung von
Rockband und Blasmusik, was es in dieser Form wohl noch nie erlebt hatte.
Bekannte Komponisten
Gewohnt souverän und auf höchstem Niveau eröffnete die Musikgesellschaft St.
Margrethen den ersten Konzertblock. Unter der Leitung von Christian Speck
hatte das Orchester einmal mehr einen abwechslungsreichen, anspruchsvollen
Konzertblock einstudiert, der auf eindrückliche Weise zu Gehör gebracht
wurde. Mit «Rock Opening» werde der Unterhaltungsabend dem Motto
entsprechend eröffnet, erklärte Moderatorin Regina Rüesch, die souverän
durch den ersten Konzertteil führte.
Die Komposition «Stockholm Waterfestival» entführte die Musikliebhaberinnen
und Musikliebhaber auf einen melodiösen Spaziergang durch Schwedens
Hauptstadt. Schlag auf Schlag lieferte das Orchester einen musikalischen
Leckerbissen nach dem anderen. Wie die fröhliche «Tritsch-Tratsch-Polka»,
«Swing Flags Swing» von Christoph Walter und der «Marsch der Jugend» aus der
Feder des in Lustenau lebenden Rudi Hofers.
«Wir sind umgeben von grossartigen Musikern», so Regina Rüesch, denn sie
habe gehört, dass Rudi Hofer sogar anwesend sei. Zu «Eighties Flashback»,
einem kraftvollen melodiösen Rückblick in die 80er-Jahre, übergab Christian
Speck den Taktstock an Vizedirigent Stefan Weber, bevor mit «Break The Wave»
ein grandioser, erster Konzertblock seinen Ausklang fand.
Nach der Pause hiess es dann Bühne frei für die Musikgesellschaft St.
Margrethen und die beliebte Rheintaler Coverband The Flying Koteletts (TFK).
Rockband trifft auf Blasmusik. Ein Hörerlebnis, das wie Verena Federli
eingangs erwähnte, in dieser Art in St. Margrethen vermutlich noch nie
stattgefunden hatte. Entsprechend gross war die Erwartungshaltung des
Publikums, die, wie sich am Schluss der Vorstellung herausstellte, mehr als
übertroffen wurde.
Absolut gelungenes Experiment
Denn gemeinsam sorgten das Orchester und die fünf begnadeten TFK-Mitglieder
Peter Giger, Thomas Lüchinger, Christian Petrollini, Markus Tinner und Jürg
Weder, die sich anfangs in schicker Uniform präsentierten, von Beginn weg
für sensationelle Stimmung. Für The Flying Koteletts charakteristisch ging's
auf der Bühne fetzig und rockig zu und her, währenddem im Saal lauthals
gejubelt und heftig mitgeklatscht wurde. Kaum ein Gast, ob alt oder jung,
liess sich nicht von Hits wie «Peter Gunn» oder dem weltbekanntem «You Can
Leave Your Hat On» mitreissen. Denn spätestens nach diesem Song brodelte die
Stimmung in der Rheinauhalle, und die Wände bebten sprichwörtlich. Ein
zusätzliches Glanzlicht setzten die Musiker mit dem Lied «Die kleine
Kneipe», wobei die gesamte Zuhörerschaft eifrig mitschunkelte und dabei ihre
grosse Begeisterung zum Ausdruck brachte. Weitere Interpretationen wie
«Y.M.C.A.» oder «Alperose» leisteten einen weiteren Beitrag zur guten
Publikumslaune. Ebenso das Duett von Stephanie Hutter und Peter Giger.
Gemeinsam gaben sie «Ewigi Liäbi» zum Besten. Dem beinahe unaufhörlichen und
teilweise sogar stehenden Applaus war es zu verdanken, dass die Gäste mit
zwei Zugaben belohnt wurden.
Der Gemeinschaftsauftritt der Musikgesellschaft St. Margrethen und The
Flying Koteletts hat bewiesen, dass Blasmusik und Rockband bestens
harmonieren. (Andrea Eugster)
03.03.2012
Hauptversammlung der MG St.
Margrethen
Am vergangenen Samstag, 03. März 2012, trafen sich die Musikantinnen und
Musikanten im Restaurant Gletscherhügel zur 131. Hauptversammlung. Guido
Benz und Hermann Rüesch wurden für 50 Jahre und Verena Federli und Renzo De
Pra für 35 Jahre Blasmusik geehrt.
Nachdem die Anwesenden mit einem feinen Nachtessen aus der Küche der Familie
Eicher des Restaurants Gletscherhügel verköstigt wurden, begrüsste die
Präsidentin Verena Federli 49 Mitglieder zur 131. Hauptversammlung, welche
sie mit dem Zitat „Musik ist die Kunst in Tönen zu denken“ eröffnete.
Wie üblich verlas der Aktuar Renzo De Pra das Protokoll mit den wichtigsten
Punkten der letztjährigen Hauptversammlung. Im darauf folgenden
Jahresbericht blickte die Präsidentin Verena Federli nochmals auf
verschiedene Anlässe im vergangenen Jahr zurück. Die Musikantinnen und
Musikanten hatten im abgelaufenen Jahr 115 Zusammenkünfte, davon 20
Öffentliche.
Der Dirigent Christian Speck lobte die Musikanten für die herausragenden
Leistungen am Kreismusiktag und vor allem am Eidgenössischen Musikfest in
St. Gallen. Er unterliess es aber auch in diesem Jahr nicht, seine
Erwartungen und Wünsche für weitere Verbesserungen anzubringen. Der Kassier
Manfred Voney orientierte gewohnt detailliert über die finanzielle Situation
des Vereines und konnte ein positives Jahresergebnis präsentieren. Die
Passiv- und Gönnerbeiträge bleiben auch im laufenden Jahr unverändert.
Mit Fabiène Steiner konnte eine neue Musikantin in den Verein aufgenommen
werden. Gleichzeitig traten im abgelaufenen Jahr aber auch drei Musikanten
als Aktivmitglieder aus dem Verein aus. Der Mitgliederbestand der
Musikgesellschaft beträgt nun 49 Mitglieder.
Sämtliche Vorstands- und Musikkommissionsmitglieder stellten sich erneut für
eine weitere Amtszeit zur Verfügung und wurden auch in ihren Ämtern
bestätigt. Der Vorstand setzt sich folgendermassen zusammen: Präsidentin
Verena Federli, Vizepräsident Daniel Furrer, Aktuar Renzo De Pra, Kassier
Manfred Voney, Archivar David Weber, Instrumenten- und Uniformenverwalter
Hansruedi Messmer, Beisitzer Thomas Kellenberger. Auch Dirigent Christian
Speck und Vizedirigent Stefan Weber wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die
Musikkommission setzt sich zusammen aus Christian Speck, Stefan Weber, Laura
Bucher, Hermann Rickert, Donatus Gerig und David Weber.
Da im Vergangenen es im vergangen Jahr ausserordentlich viele Proben und
Einsätze zu bestreiten gab, konnten alle Musikanten ein Glas mit Inschrift
als Erinnerung und Dank für den grossen Einsatz entgegennehmen. Eine
besondere Ehrung erhielten Guido Benz und Hermann Rüesch für 50 Jahre und
Verena Federli und Renzo De Pra für 35 Jahre aktives Musizieren. Eine
weitere Ehrung wurde Walter Brunner zuteil, welcher das Amt des Revisors nun
schon seit 30 Jahren stets pflichtbewusst ausübt.
Danach wurde noch ein Blick in die Zukunft geworfen, wo der
Unterhaltungsabend vom 21. April 2012, welcher zusammen mit The Flying
Koteletts durchgeführt wird, das nächste Highlight sein wird. Aber auch die
Musikreise nach St. Margarethen im Tirol sorgt bereits für Vorfreude.
Mit dem Zitat „Musik ist die höhere Offenbarung als alle Weisheit und
Philosophie“ konnte Verena Federli die Versammlung schliessen. Anschliessend
wurde ein feiner Dessert serviert. So konnten die Musikantinnen und
Musikanten den Abend in geselliger Runde ausklingen lassen. df
11.12.2011
Applaus für den anwesenden
Komponisten
Die Höhepunkte folgten
Schlag auf Schlag: Viel Beifall gab es für die mit dem Männerchor gemeinsam
aufgeführten Weihnachtslieder; Standing Ovations für das dramatische Stück
«Das weisse Inferno» des persönlich anwesenden Rudi Hofer.
ST. MARGRETHEN. Mit der für die Olympischen Spiele in Seoul geschaffenen
Hymne wurde der festliche Abend eingeleitet, mit dem Antikriegsstück «So
many lives» und dem gemeinsam gesungenen «Stille Nacht» ging er zu Ende. Die
zahlreichen Besucher kamen in den Genuss eines dynamisch und meisterlich
gespielten Programms, in welchem die über 50 Bläserinnen und Bläser alle
Register ihres Könnens zeigen konnten. Weihnachtliche Stimmung brachte der
Männerchor mit der lateinischen Arie «Panis Angelicus» (Engelsbrot) von
César Frank und dem französisch gesungenen «Cantique Noël» des
Opernkomponisten Adolphe Adam.
Dazwischen erlebten die zahlreichen Zuhörer bewegende und begeisternde
Klanggemälde, hinter denen sich dramatische Ereignisse verbargen. Dank der
fundierten und spannenden Moderation von Guido Schneider, welche seit bald
einem Vierteljahrhundert durch die Konzerte der Musikgesellschaft führt,
liefen die musikalischen Dramen wie Filme vor dem inneren Auge der Besucher
ab. Mit dem schlichten Liebeslied von «Unchained Melodies» eröffnete das
Flügelhorn-Solo von Bruno Speck die Filmmusik zum gleichnamigen
Gefängnis-Drama. Das Musical «Chess», welches 1986 in London Premiere hatte,
stammt aus der Feder der Abba-Musiker Benny Andersson und Björn Ulvaeus. Es
geht um die Schachweltmeisterschaft zwischen dem amerikanischen Titelhalter
und einem russischen Herausforderer, nicht nur am Schachbrett, sondern auch
politische und private Gegner. Der bekannte Blasmusik-Komponist Johan de
Meij hat die schönsten Stücke zu einem Medley arrangiert, das den Zuhörern
faszinierende Blasmusik mit abwechslungsreicher Instrumentierung bot.
Aber am meisten fasziniert war das Publikum durch Rudi Hofers «Weisses
Inferno», welches der Lustenauer Komponist in Erinnerung an das furchtbare
Lawinenunglück im Grossen Valsertal im Jahr 1953 geschrieben hatte. Das
Motiv eines Volkslieds charakterisierte das Leben der Bewohner zwischen
harter Arbeit und fröhlichen Festen; dann kam der grosse Schneefall mit
Lawinen, welcher zahlreiche Opfer forderte. Doch die Bevölkerung raffte sich
wieder auf, das Volksliedmotiv zeigte die aufkeimende Hoffnung. Die Zuhörer
bedankten sich mit rauschendem Applaus für das Stück.
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