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11.12.2011
Applaus für den anwesenden
Komponisten
Die Höhepunkte folgten
Schlag auf Schlag: Viel Beifall gab es für die mit dem Männerchor gemeinsam
aufgeführten Weihnachtslieder; Standing Ovations für das dramatische Stück
«Das weisse Inferno» des persönlich anwesenden Rudi Hofer.
ST. MARGRETHEN. Mit der für die Olympischen Spiele in Seoul geschaffenen
Hymne wurde der festliche Abend eingeleitet, mit dem Antikriegsstück «So
many lives» und dem gemeinsam gesungenen «Stille Nacht» ging er zu Ende. Die
zahlreichen Besucher kamen in den Genuss eines dynamisch und meisterlich
gespielten Programms, in welchem die über 50 Bläserinnen und Bläser alle
Register ihres Könnens zeigen konnten. Weihnachtliche Stimmung brachte der
Männerchor mit der lateinischen Arie «Panis Angelicus» (Engelsbrot) von
César Frank und dem französisch gesungenen «Cantique Noël» des
Opernkomponisten Adolphe Adam.
Dazwischen erlebten die zahlreichen Zuhörer bewegende und begeisternde
Klanggemälde, hinter denen sich dramatische Ereignisse verbargen. Dank der
fundierten und spannenden Moderation von Guido Schneider, welche seit bald
einem Vierteljahrhundert durch die Konzerte der Musikgesellschaft führt,
liefen die musikalischen Dramen wie Filme vor dem inneren Auge der Besucher
ab. Mit dem schlichten Liebeslied von «Unchained Melodies» eröffnete das
Flügelhorn-Solo von Bruno Speck die Filmmusik zum gleichnamigen
Gefängnis-Drama. Das Musical «Chess», welches 1986 in London Premiere hatte,
stammt aus der Feder der Abba-Musiker Benny Andersson und Björn Ulvaeus. Es
geht um die Schachweltmeisterschaft zwischen dem amerikanischen Titelhalter
und einem russischen Herausforderer, nicht nur am Schachbrett, sondern auch
politische und private Gegner. Der bekannte Blasmusik-Komponist Johan de
Meij hat die schönsten Stücke zu einem Medley arrangiert, das den Zuhörern
faszinierende Blasmusik mit abwechslungsreicher Instrumentierung bot.
Aber am meisten fasziniert war das Publikum durch Rudi Hofers «Weisses
Inferno», welches der Lustenauer Komponist in Erinnerung an das furchtbare
Lawinenunglück im Grossen Valsertal im Jahr 1953 geschrieben hatte. Das
Motiv eines Volkslieds charakterisierte das Leben der Bewohner zwischen
harter Arbeit und fröhlichen Festen; dann kam der grosse Schneefall mit
Lawinen, welcher zahlreiche Opfer forderte. Doch die Bevölkerung raffte sich
wieder auf, das Volksliedmotiv zeigte die aufkeimende Hoffnung. Die Zuhörer
bedankten sich mit rauschendem Applaus für das Stück.
12.11.2011
2 Kantonale Jubilare und 2
Eidgenössische Veteranen, 170 Jahre Blasmusik
Gleich drei Musikanten und eine Musikantin der Musikgesellschaft St.
Margrethen durften an der kürzlich stattgefundenen Kantonalen
Delegiertenversammlung, welche ebenfalls in St. Margrethen durchgeführt
wurde, Ehrungen für ihr langjähriges aktives Musizieren entgegennehmen.
Hermann Rüesch wurde für 50 Jahre aktives Musizieren zum Kantonalen Jubilar
ernannt. Bereits im Jahr 1961, mit 14 Jahren trat Hermann Rüesch der
Musikgesellschaft bei. In all den Jahren glänzte er durch seinen
hervorragenden Probenbesuch und auch wenn es sonst etwas zu erledigen gab,
war er stets zu stelle. Sei dies als Bauchef an diversen Festen, als
Festwirt oder auch überall sonst wo gerade eine kräftige Hand nötig war.
Aber auch als Bassist ist er stets zur Stelle, sei dies bei der
Musikgesellschaft St. Margrethen, bei der Buuremusig oder beim Musikverein
Lutzenberg.
Guido Benz wurde ebenfalls für 50 Jahre aktives Musizieren zum Kantonalen
Jubilar ernannt. Als 15-Jähriger trat er 1960 in die Musikgesellschaft ein.
Für 4 Jahre gehörte er auch dem Vorstand an. Aber seine grosse Leidenschaft
galt seiner Posaune. Sei es mit oder ohne Noten, Guido Benz wusste sein
Instrument immer hervorragend in Szene zu setzen und sorgte mit seinen
Stegreifeinlagen auch immer wieder für heitere Momente. Auch sonst war er
mit seinem Humor immer für gute Stimmung im Verein besorgt.
Verena Federli wurde für 35 Jahre aktives Musizieren zur Eidgenössischen
Veteranin ernannt. Bereits als 13-jährige spielte sie bei der
Musikgesellschaft mit. Von der Klarinette, welche sie ursprünglich erlernte
wechselte sie bald auf die Trompete, welcher sie bis heute treu geblieben
ist. Verena Federli engagierte sich schon bald auch im Vorstand, welchem sie
seit 1985 angehört. Unter anderem führte sie 16 Jahre die Kasse des Vereins
und steht seit dem Jahr 2001 als Präsidentin dem Verein vor. Seit einigen
Jahren übt sie auch das Amt der Kreispräsidentin des Kreis Rheintal aus. So
war es für Verena Federli als Vorstandsmitglied des SGBV und als Gastgeberin
der Kantonalen Delegiertenversammlung in St. Margrethen eine besondere
Freude, die Ehrung im eigenen Dorf vor der versammelten Musikgesellschaft
entgegennehmen zu dürfen.
Auch Renzo De Pra wurde für 35 Jahre aktives Musizieren zum Eidgenössischen
Veteran ernannt. Mit 18 Jahren trat er im Jahr 1976 der Musikgesellschaft
bei. Auch er hat seinen Einstieg auf der Klarinette gemacht, wechselte dann
aber auf das Saxophonregister und spielt nun seit vielen Jahren das
Baritonsax. Renzo De Pra gehört schon seit über 27 Jahren dem Vorstand des
Vereines an, wovon er 26 Jahre als Aktuar waltete. Zudem nimmt er für die
Proben und diversen Einsätze immer den weiten Weg von Uzwil nach St.
Margrethen in Kauf um bei der Musikgesellschaft mitmachen zu können.
Die Musikgesellschaft St. Margrethen gratuliert ihren Geehrten recht
herzlich und dankt für die Jahrelange Treue zum Verein. Die
Musikantinnen und Musikanten hoffen, dass alle vier noch viele Jahre
aktiv mitmachen werden.
12.11.2011
Kantonale DV in St. Margrethen
122
St. Galler Blasmusikvereine entsandten am Samstag ihre Delegierten nach St.
Margrethen. Nur gerade zwei liessen sich für diesen Anlass entschuldigen.
Neben den statutarischen Geschäften wie Rechnungsablage und Budget oder der
Bestätigung des gesamten wieder zur Verfügung stehenden Vorstandes
interessierten vor allem die Informationen zur Jugendförderung. Auch immer
im Zentrum der SGBV-DV stehen die Ehrungen der seit 60, 50, 35 oder 25
Jahren aktiven Bläserinnen und Bläser. Weit über 100 Jubilare und Veteranen
konnten für ihre Vereinstreue geehrt werden. Unsere Zeitung brachte in der
Samstagsausgabe eine Sonderseite dazu.
In
den Blasmusikvereinen ist die Nachwuchsförderung seit jeher ein grosses
Anliegen. In Beginner-Bands, Kadetten- und Jugendmusikformationen werden
Kinder und Jugendliche von vereinseigenen Ausbildnern geschult und gezielt
auf den Übertritt in die Stammvereine vorbereitet. Nun schenkt auch der
kantonale Blasmusikverband dieser wichtigen Aufgabe vermehrt Aufmerksamkeit.
Unter
der Leitung von Markus Straub und unter Mithilfe eigens gewählter
Jugendverantwortlicher in den Regionen intensiviert der SGBV seine
Fördertätigkeit. Es werden Weiterbildungsangebote für Jugendliche sowie
Seminare für die Jugendverantwortlichen und Ausbildner in den Vereinen
durchgeführt und Arbeits- und Ausbildungsunterlagen geschaffen. Am 30. Juni
2012 wird in Degersheim das erste kantonale Jugendmusiktreffen organisiert.
Im
Kreis Rheintal hat Daniel Forrer, Thal, das Amt des Jugendverantwortlichen
übernommen.
Für
die Durchführung des kantonalen Musikfestes bewarb sich am Samstag in St.
Margrethen der Musikverein Diepoldsau-Schmitter. Begleitet von seinem
Fähnrich stellte Stefan Benz den Delegierten den Musikverein Diepoldsau-Schmitter,
das Dorf und die vorgesehenen Wettspiellokale vor.
Fest
ohne Grenzen, denn die Diepoldsauer können Feste feiern. Eine Brücke
zwischen Musikanten und Bevölkerung schlagen. Ein Fest der kurzen Wege.
Geeignete Infrastruktur für die Wettspiele und die Vorprobelokale. Das waren
seine Stichworte.
Und
Stefan Benz vermochte die Delegierten zu überzeugen. Diskussionslos,
einstimmig und ohne Enthaltungen erhielt Diepoldsau-Schmitter den Zuschlag.
Das kantonale Musikfest 2014 findet am 24./25. Mai auf der Rheininsel statt.
25.06.2011
Tolle Leistung am "Eidgenössischen"
gezeigt
Das eidgenössische Musikfest in St. Gallen ist zwar schon seit einigen Tagen
Vergangenheit, doch den Musikantinnen und Musikanten der MG St. Margrethen
immer noch in bester Erinnerung und wird dies sicher auch noch lange
bleiben.
Bereits frühmorgens am Samstag, 25. Juni 2011 besammelten sich die
Musikanten, zum Teil noch etwas verschlafen beim Probelokal, wo der Car für
die Fahrt nach St. Gallen bereits bereitstand, schliesslich musste man um
06:30 Uhr bei der Olma Halle einchecken. Danach blieb noch genügend Zeit um
sich mit einem Kaffe zu stärken, bevor die Instrumente ausgepackt und auf
der Wettspielbühne in der Olma Halle Platz genommen wurde. Dort blieb noch
Zeit, sich für die Wertungsstücke, auf die man sich in etlichen Proben
vorbereitet hatte, einzuspielen. Um Punkt 09:00 Uhr galt es dann ernst, die
MG St. Margrethen unter der Leitung von Christian Speck eröffnete den
Wettspielmorgen mit dem Pflichtstück in der 2. Stärkeklasse „Der Magnetberg“
von Mario Bürki. Vor bereits sehr gut gefüllten Rängen und einer
aufmerksamen Expertenjury, gelang dem Verein ein hervorragender Start in
diesen Morgen. Nach einer kurzen Pause ging es dann mit dem Selbstwahlstück
„Die Hexe und die Heilige“ von Steven Reinecke weiter. Mit dem getankten
Selbstvertrauen und voller Konzentration wuchs die gesamte Formation über
sich hinaus. Als die Punkte kurz nach den Vorträgen bekannt wurden war die
Freude unter den Musikanten riesig und führte gar zu einigen Freudentränen.
Mit 86.67 Punkten im Aufgabenstück und 91.00 Punkten im Selbstwahlstück
erreichte die MG St. Margrethen den 7. Schlussrang von 27 Vereinen in der 2.
Stärkeklasse im Wettspiellokal der Olma Halle. Die vielen Proben unter der
kompetenten Leitung des jungen Dirigenten Christian Speck haben
schlussendlich die verdienten Früchte getragen
Noch vor dem Mittagessen ging es dann auf die Marschmusikstrecke Hans
Heusser. Exakt gerichtet, startete die Musikgesellschaft um 11:08 Uhr zur
Parademusik. Leider konnte der Schwung vom Morgen nicht ganz mitgenommen
werden, doch zeigte der Verein unter der Stabführung von Hansruedi Messmer
auch hier eine solide Leistung mit 74.67 Punkten.
Anschliessend konnten die Musikantinnen und Musikanten das Fest in vollen
Zügen geniessen, sei dies bei den Wettspielvorträgen der anderen Vereine, am
Rande der Marschmusikstrecke oder in einer der vielen Festbeizen. Pünktlich
zur Rangverkündigung trafen alle wieder in der Arena zusammen und feierten
gemeinsam ihren Erfolg.
Am Sonntagabend wurde dann die Musikgesellschaft zuhause in St. Margrethen
von der Gemeinde und mehreren Vereinsdelegationen mit ihren Fahnen würdevoll
empfangen. Die Musikgesellschaft bedankt sich recht herzlich für diesen
Empfang und die mitgereisten Fans, welche den Verein immer wieder auf
wertvolle Weise unterstützen. df
16.04.2011
Siegreiches Wochenende für die MG
St. Margrethen
Die Musikantinnen und Musikanten der Musikgesellschaft St. Margrethen nahmen
am vergangenen Wochenende an den Rheintaler Kreismusiktagen in Oberriet
teil. Am Samstag startete die MG unter der Leitung von Christian Speck in
der 2. Stärkeklasse mit dem Stück „Die Hexe und die Heilige“ beim
konzertanten Wettbewerb. Der grosse Probenaufwand, welcher im Hinblick auf
diesen Kreismusiktag, aber auch auf das kommende eidgenössische Musikfest
betrieben wurde, zahlte sich voll aus. Mit 86 Punkten konnte die MG St.
Margrethen gemeinsam mit den Punktgleichen Vereinen MV Marbach und MV
Konkordia Au den Sieg in der 2. Stärkeklasse feiern. Die Freude unter den
Musikanten war riesig und der Sieg wurde bis spät in die Nacht gefeiert.
Am Sonntagnachmittag fand der grosse Marschmusikwettbewerb unter der Leitung
von Hansruedi Messmer auf dem Programm. Auch hier zeigten die Musikantinnen
und Musikanten eine solide Leistung und erhielten von den Juroren 84 Punkte.
In der Kombinationsrangliste aus Konzertvortrag und Marschmusikkonkurrenz,
welche an diesem Kreismusiktag erstmals erstellt wurde, konnte die MG St.
Margrethen den Sieg in der 2. Stärkeklasse mit 170 Punkten feiern. Dieses
ausgezeichnete Resultat wird den Musikanten sicherlich viel positive Energie
für das bevorstehende eidgenössische Musikfest mitgeben, wo sie bestimmt
wieder an diesen Erfolg anknüpfen möchten.
Die Musikgesellschaft bedankt sich recht herzlich bei allen mitgereisten
Fans, welche den Verein am Samstag und am Sonntag unterstützt haben und
hofft auch weiterhin auf ihre Unterstützung zählen zu können. df
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